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05. Oktober 2026
Tertianum Intern

1. Symphoniekonzert des DSO

Beginn: 19:30 bis 22:30 Uhr
Ort: Philharmonie
Anmeldung über: [email protected] oder 030/ 219920

Konzertbesuch zum Amtsantritt des neuen Chefdirigenten des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin in der Philharmonie mit I. Engelmann

 

Programm 

Rede
von Maja Göpel 

Charles Ives
›The Unanswered Question‹ 

Edvard Grieg
Klavierkonzert a-Moll 

Anna Clyne
›Woman of the Mountain‹ (Deutsche Erstaufführung) 

Claude Debussy
›La mer‹ 

Mitwirkende 

Kazuki Yamada Dirigent 

  • Alice Sara Ott Klavier 
  • Maja Göpel Rednerin 

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin 

 

In seinem Antrittskonzert als neuer Chefdirigent des DSO eröffnet Kazuki Yamada ein weites Panorama über das Verhältnis von menschlichem Individuum, Spiritualität und Natur.  

Die Frage, die Charles Ives in ›The Unanswered Question‹ voranstellt, ist aus Ralph Waldo Emersons Gedicht ›The Sphinx‹. Hier weist die Sphinx den Fragenden darauf hin, dass er selbst die Antwort ist – somit ist ›The Unanswered Question‹ in Musik gefasste Philosophie: Eine Hommage an das beständige Weiter-fragen, während Antworten oft nicht die Lösung mit sich bringen, die die Fragenden sich erhoffen. 

Anders richtet Edvard Grieg sein Augenmerk in seinem beliebten Klavierkonzert nicht nach innen, sondern auf die Umwelt, die ihn seit seiner Kindheit umgeben hat: norwegische Wälder, türkise Seen, die Mitternachtssonne im Sommer – und Volksmusik wie den norwegischen Springtanz Halling, die er meisterhaft mit der klassischen Tradition verbindet. Nordische Folklore klingt auch in Anna Clynes ›Woman of the Mountain‹: Das irische Lied ›Sliabh na mBan‹ (Berg der Frauen) besteht aus fünf Teilen: Erwachen, Suche, Sehnsucht, Entdeckung und Ankunft. Anna Clynes Musik erzählt die Geschichte »einer außergewöhnlichen Frau, die sich auf der Suche nach Liebe inmitten der Natur auf den Weg zum Gipfel dieses Berges macht«.Anders richtet Edvard Grieg sein Augenmerk in seinem beliebten Klavierkonzert nicht nach innen, sondern auf die Umwelt, die ihn seit seiner Kindheit umgeben hat: norwegische Wälder, türkise Seen, die Mitternachtssonne im Sommer – und Volksmusik wie den norwegischen Springtanz Halling, die er meisterhaft mit der klassischen Tradition verbindet. Nordische Folklore klingt auch in Anna Clynes ›Woman of the Mountain‹: Das irische Lied ›Sliabh na mBan‹ (Berg der Frauen) besteht aus fünf Teilen: Erwachen, Suche, Sehnsucht, Entdeckung und Ankunft. Der Berg Slievenamon (Sliabh na mBan) erhebt sich mit seinen bewaldeten Hängen über der Grafschaft Tipperary in Irland, auf seinem Gipfel befinden sich mindestens vier prähistorische Denkmäler und Überreste alter Grabhügel – in der irischen Mythologie liegen hier die Tore zur Anderswelt. Anna Clynes Musik erzählt die Geschichte »einer außergewöhnlichen Frau, die sich auf der Suche nach Liebe inmitten der Natur auf den Weg zum Gipfel dieses Berges macht«. 

Für Claude Debussy lag die Inspiration zu ›La mer‹ einerseits im tatsächlichen Ozean, andererseits in der japanischen Kunst. »Meine alte Liebe, das Meer, ist immer unschätzbar und schön«, hat er einmal geschrieben. In ›La Mer‹ sinnt er seiner Kindheit nach, in Cannes und Fiumicino und an der Atlantikküste in Arcachon: »Ich arbeite daran auf Grund zahlloser Erinnerungen«, schreibt er. Wie ein impressionistischer Maler überträgt er das Spiel der Schatten und des Lichts auf der Wasseroberfläche in einen schimmernden Klang – und wählt für das Deckblatt seiner Partitur die berühmte ›Große Welle vor Kanagawa‹ von Hokusai. 

Für Claude Debussy lag die Inspiration zu ›La mer‹ einerseits im tatsächlichen Ozean, andererseits in der japanischen Kunst. Wie ein impressionistischer Maler überträgt er das Spiel der Schatten und des Lichts auf der Wasseroberfläche in einen schimmernden Klang – und wählt für das Deckblatt seiner Partitur die berühmte ›Große Welle vor Kanagawa‹ von Hokusai. 

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