Nicht nur im residenzeigenen Salon Reichenau wurde gebührend gefeiert, auch in der angeschlossenen Brasserie Colette Tim Raue sorgte das Küchenteam mit einem exquisiten Flying Buffet für kulinarische Verwöhnung, die den Anlass perfekt abrundete.
Ein Festakt, der berührte und verband
Die Feier begann am Nachmittag mit einem exklusiven Jazz-Konzert mit Barbara Bürkle (Vocals), Til Wagner (Piano) und Jens Loh (Bass) für die Bewohnerinnen und Bewohner, bevor ab 17 Uhr externe Gäste hinzukamen. Der anschließende Begrüßungs-Aperitif wurde begleitet von Pianist Armin Priganica.
In ihrer Rede betonte Residenzdirektorin Barbara Dietzler das Gemeinschaftsgefühl, das sich über die Jahre im Haus entwickelt hat: „Was unsere Residenz einzigartig macht, sind die vielen kleinen und großen Erlebnisse, die wir miteinander teilen: Begegnungen, Gespräche, Lachen. Es ist dieser menschliche Zusammenhalt, der hier täglich spürbar ist.“ Was sie und ihr Team dabei antreibt, sei der Wunsch, eine ideale Wohnsituation zu schaffen: „Wir möchten, dass sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur sicher und gut versorgt fühlen, sondern in jeder Lebensphase mit Würde leben und sich wirklich zu Hause fühlen können. Umso schöner, dass wir das heute gemeinsam feiern dürfen.“ Der Singkreis der Residenz, bestehend aus zwölf Bewohnerinnen und Bewohnern, erfreute das Publikum im Anschluss mit vier liebevoll einstudierten Liedern.
Stimmen der Stadt und der Geschichte
Oberbürgermeister Uli Burchardt würdigte in seinem Grußwort die enge Verbindung von Tertianum zur Stadt Konstanz – als Arbeitgeber, Gemeinschaftsstifter und Partner. Er betonte: „Die Tertianum Residenz ist längst ein fester Bestandteil unserer Stadt. Hier wird Gemeinschaft nicht nur versprochen, sondern tagtäglich gelebt. Es ist schön zu sehen, wie Teilhabe, Miteinander und Lebensfreude im Alter auf so natürliche Weise ihren Platz finden.“
Historiker Ulrich Büttner lud mit Humor und Augenzwinkern auf einen historischen Spaziergang: Er schilderte, wie das Spital zum Heiligen Geist, gebaut im Jahr 1225, die heutige Spitalstiftung hervorgebracht hat – die nun mit Tertianum kooperiert. So führte er vom mittelalterlichen Spital über die Gebäude, in denen sich einst das Hotel Krone und auch die Druckerei des Südkuriers befand, zur Großbaustelle ab 1995 für das heutige Tertianum. Die besagte Spitalstiftung, die im Jahr 2025 ihr 800. Jubiläum feiert, bildet bis heute eine tragende Säule der lokalen Gesundheitsversorgung älterer Menschen.
Eine Bewohnerin der Residenz steuerte mit einer sehr persönlichen Note die letzte Festrede bei und teilte mit dem Publikum ihre Erfahrungen und Dankbarkeit für das Zuhause, das Tertianum bietet – in Gedichtform.
Rückblick & Ausblick: Tertianum im Kontext der Konstanzer Geschichte
Die Tertianum Residenz Konstanz öffnete im Jahr 2000 als erstes Haus der heutigen Tertianum Premium Group in Deutschland. Seither entwickelte sich das Konzept weiter – von der Übernahme durch die DPF Group im Jahr 2014, über die des Student‑in‑Residence‑Projekts mit Marit Meinhold (2017–2018) bis zu mehrfachen Auszeichnungen des Premium Residenzen Verbundes, darunter „Haus des Jahres“ und dem Küchen-Award für die Residenz in Konstanz.
Der Jubiläumstag war somit getragen von Musik, Reden und Begegnungen – ein Spiegelbild der Philosophie, mit der Tertianum seit jeher arbeitet: ein Zuhause, das inspiriert, verbindet und Gemeinschaft schenkt. In diesem Geist danken wir allen, die diese 25 Jahre möglich gemacht haben – Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitenden, Geschäftspartnern und Angehörige.
Wir freuen uns auf die nächsten Kapitel dieser gemeinsamen Geschichte.