An einem milden Novembernachmittag verwandelte sich die Tertianum Residenz Berlin in einen lebendigen Treffpunkt für Kunst- und Kulturinteressierte. Anlass war der Art Talk zur Ausstellung Im Wandel des Lichts des Berliner Plein-Air-Malers Christopher Lehmpfuhl, der zahlreiche Gäste in die Residenz führte.
Christine Eichel, Kulturjournalistin und Autorin, moderierte das Gespräch mit Christopher Lehmpfuhl, Schauspielerin und Regisseurin Marion Kracht sowie Isabelle Engelmann, Kulturreferentin der Residenz. In offener Atmosphäre tauschte sich die Runde darüber aus, welche Rolle Kunst im Laufe eines Lebens einnehmen kann, wie sie Menschen miteinander verbindet und welche Kraft in kreativen Begegnungen steckt.
Einen besonderen Akzent setzte Christopher Lehmpfuhl gleich zu Beginn, als er den Nachmittag mit einem Klavierstück von Johann Sebastian Bach eröffnete. Auf die Frage nach der Verbindung zwischen seiner Malerei und der Musik erklärte er: „Kunst ist für mich immer vielfältig – egal ob mit Pinsel oder Klavier. Am Ende geht es darum, den Moment einzufangen, bevor er weiterzieht.“
Im anschließenden Gespräch ging es um Rituale des künstlerischen Alltags, um Mut zur Veränderung und um die Frage, wie Kunst Menschen jeden Alters dazu ermutigen kann, offen und neugierig zu bleiben.
Auch nach dem offiziellen Teil blieb die Atmosphäre lebhaft. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, Lehmpfuhls Ausstellung Im Wandel des Lichts im zweiten Obergeschoss der Residenz zu besuchen und die vielschichtigen Aquarelle und Ölgemälde in Ruhe zu betrachten.
Die Bedeutung kultureller Events in der Tertianum Residenz hob Isabelle Engelmann zum Abschluss treffend hervor. Formate wie der Art Talk, so betonte sie, seien zugleich inspirierend und gemeinschaftsstiftend, da das Publikum dabei eine wesentliche Rolle spiele. Und sie versprach: „Auch 2026 dürfen sich unsere Gäste auf viele besondere Momente freuen.“
Den gesamten Art Talk finden Sie hier im Video oder auf unserem YouTube-Kanal.