| Beginn: | 15:15 Uhr |
| Eintritt: | 5.- € |
| Ort: | Salon Mainau |
| Anmeldung über: | [email protected] oder 07531/ 1285-0 |
© Martin Walser, Konstanz, 2019, Aufnahme D. Cremer-Schacht
„Ich liebe den See, weil es sich bei ihm um nichts Bestimmtes handelt. Wie schön wäre es, wenn man sich allem anpassen könnte. Auf nichts Eigenem bestehen. Nichts Bestimmtes sein.“ – Traumsätze von Martin Walser aus seinem Buch „Heimatlob“ (1978). Der 2023 in Nussdorf (bei Überlingen) verstorbene Schriftsteller war unter der „Bohème am Bodensee“, wie ein Buchtitel von Manfred Bosch lautet, nicht der Einzige, der dieser Gegend einen Kranz flocht. Aber der Originellste. Die im Tertianum nicht ganz unbe-kannten Referenten Dorothea Cremer-Schacht und Siegmund Kopitzki werden in ihrem Text-Bild-Vortrag den „hiesigen“ Schriftsteller Martin Walser porträtieren, der in Wasserburg am Bodensee 1927 geboren wurde und dem See und seinen Anrainern auch mit seinen Schriften bis zum Lebensende treu geblieben ist. Man kann ihn einen Provinz-Schrift-steller nennen, ein provinzieller war er gewiss nicht.
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