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Digital & Vital: KI im Alltag älterer Menschen

Künstliche Intelligenz im Alltag älterer Menschen – Digital und Vital in der Tertianum Premium Residenz Berlin

Ein Nachmittag in der Tertianum Premium Residenz Berlin zeigte: KI ist kein Zukunftsversprechen mehr, sondern längst Teil des Alltags – wenn man sie richtig einsetzt.

Kein Fachchinesisch, keine leeren Versprechen – dafür Fragen, die unter die Haut gingen. So lässt sich der Nachmittag zusammenfassen, den Bewohnerinnen, Bewohner und Gäste der Tertianum Premium Residenz Berlin am Freitag, den 12. Juni 2026, erlebten. Statt abstrakter Vorträge stand hier das Ausprobieren im Vordergrund: Künstliche Intelligenz zum Anfassen, nicht nur zum Zuhören. Die Leitfrage des Nachmittags war denkbar einfach – und doch selten so klar gestellt: Was kann KI wirklich für mich tun? Und, ebenso wichtig: Wo hört ihr Nutzen auf?

Ein Nachmittag, der Generationen zusammenbrachte

Ab 16:30 Uhr verwandelte sich die Residenz in einen Ort des Austauschs – zwischen Technik und Lebenserfahrung, zwischen Skepsis und Neugier. Drei Expertinnen und Experten brachten dabei etwas mit, das man selten in einem Raum vereint findet: fundiertes Fachwissen und ein echtes Gespür dafür, was ältere Menschen im Alltag wirklich brauchen.

Digital und Vital: KI-Veranstaltung in der Tertianum Premium Residenz Berlin

Technisches Thema, menschliche Moderation

Dass ein komplexes Thema nicht kompliziert klingen muss, dafür sorgte Anja Urlichs, geschäftsführende Vorständin des Marketing Club Berlin. Mit spürbarer Neugier führte sie durch den Nachmittag, ohne dabei die Tiefe der Themen zu verlieren. Ihr Gespür zeigte sich vor allem darin, wie sie den Fragen der Besucherinnen und Besucher Raum gab – der Nachmittag gehörte nicht den Experten allein, sondern dem Dialog mit dem Publikum.

Vier Dinge, die diesen Nachmittag besonders machten

Wer den Raum am Ende verließ, nahm mehr mit als bloßes Wissen. Vier Elemente prägten den Nachmittag ganz besonders:

  • Anfassen statt nur Zuhören: In moderierten Anwendungsszenarien konnten die Gäste selbst erleben, wie sich KI anfühlt – und an welchen Stellen sie tatsächlich Alltag erleichtert.
  • Skepsis mit Platz: Statt Technikbegeisterung um jeden Preis gab es Raum für kritische Fragen. Wo liegen die Risiken? Was sollte man hinterfragen, bevor man sich auf ein System verlässt? Diese Fragen wurden nicht abgetan, sondern ernst genommen.
  • Echter Dialog: Der interaktive Teil gehörte den Besucherinnen und Besuchern – ihre Fragen bestimmten den Verlauf, nicht ein starres Programm.
  • Der Mensch zuerst: Durch alle Beiträge zog sich ein roter Faden: Technologie hat zu dienen, nicht zu bestimmen. Selbstständigkeit, Würde und das eigene Tempo blieben die Maßstäbe, an denen sich jede Anwendung messen lassen musste.

Wer an diesem Nachmittag nicht dabei sein konnte oder die Eindrücke gerne noch einmal auf sich wirken lassen möchte, findet den Nachmittag im folgenden Video zusammengefasst:

Nachschauen oder Verpasstes nachholen

Wie Technologie unser Älterwerden verändert Digital & Vital
Digital & Vital Wie Technologie unser Älterwerden verändert

Warum es genau diesen Nachmittag brauchte

In der öffentlichen Debatte pendelt künstliche Intelligenz oft zwischen zwei Extremen – als Heilsversprechen auf der einen, als Bedrohung auf der anderen Seite. Die Realität ist unspektakulärer, aber gerade deshalb relevanter: KI ist längst ein Werkzeug des Alltags. Die eigentliche Frage lautet nicht mehr, ob man sich damit befasst, sondern wie.

Für ältere Menschen liegt darin eine Chance, die im medialen Trubel oft untergeht: Richtig eingesetzt, kann Technologie Selbstständigkeit verlängern, statt sie zu ersetzen. Ein Assistenzsystem, das an Termine erinnert. Eine App, die Gesundheitsdaten verständlich macht. Ein Werkzeug, das soziale Kontakte am Leben hält. Jedes für sich ein kleiner Baustein für mehr Lebensqualität.

Genauso wichtig war jedoch, dass berechtigte Vorsicht ihren Platz bekam. Fragen zu Datenschutz, Transparenz und Kontrolle wurden nicht beschönigt, sondern offen und ehrlich verhandelt – so, wie es einem Thema dieser Tragweite gebührt.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern

Die Tertianum Premium Residenz Berlin dankt allen drei Expertinnen und Experten, die diesen Nachmittag mit Substanz und Herzblut füllten, ebenso wie allen Gästen, deren Fragen und Interesse den Dialog erst lebendig machten.

Ein besonderer Dank gilt Anja Urlichs vom Marketing Club Berlin, die mit Fingerspitzengefühl und Aufrichtigkeit durch den Nachmittag führte.